Warum nicht Word?
Man hört ja immer wieder von Abiturjahrgängen, die sich kommerzielle DTPs nicht leisten können (verständlich), an keins rankommen und aber gleichzeitig auch zu faul sind, um sich zum Beispiel mit Scribus auseinander zu setzen. Dann wird oft, ein Horror für Mediengestalter und Druckereien, zu Word gegriffen. Mit Word kann man Briefe oder Einladungen schreiben, auch wunderschön mit WordArt und ClipArts verzieren (hmpf), aber für ein so großes Projekt wie eine Abizeitung ist Word absolut ungeeignet. Es bietet weder gute Möglichkeiten zur Formatierung und Gestaltung und das was hinten rauskommt (*.doc) ist nicht sehr ansehnlich. Auch wenn man einen PDF-Drucker verwendet, ist Word kein Desktop Publishing Programm. Und es wird in nächster Zeit auch keins werden.
Gerade wird Word 2007 auf der CeBit vorgestellt: es ist offensichtlich übersichtlicher und intuitiver. Ein paar Screenshot und eine Zusammenfassung findet sich bei zdnet, allerdings trifft die Überschrift des Artikel (”perfekt publizieren”) nicht auf Abiturzeitungen und Zeitungen im allgemeinen zu, denn der Schwerpunkt in Word liegt immer noch auf der Direkt-Formatierung, wie Martin Pyka feststellt.
Wenn schon mit einem normalen Textverarbeitungsprogramm gearbeitet werden soll, dann ist OpenOffice eine bessere Alternative. Ein richtiges DTP ist es allerdings auch nicht und wird von YAK auch nicht direkt unterstützt.