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Steckbrieffragen

Die Fragen des Abizeitungs-Steckbriefs sind charaktergebend für die gesamte Abizeitung, da diese größtenteils aus Steckbriefen besteht und dieser sich neben dem Steckbrieffoto aus den Fragen zusammensetzt. Grund genug sich da beim Thema Steckbrieffragen ein paar mehr Gedanken zu machen.

Beispiel Steckbrief

Fragen finden: Brainstorm mit der Redaktion

Setzt euch mit dem Redaktionsteam und allen die auch Zeit und Lust haben kreativ zu sein zusammen und überlegt euch ein Grundkonzept. Soll der Steckbrief eher traditionell aufgebaut sein (Name, Geburtstag, Hobbies), an das Thema des Abimottos angeknüpft sein oder soll es in eine ganz andere Richtung gehen? Eher Fragen, die nur kurze Antworten brauchen oder Fragen, die zum Schreiben von Romanen einladen? In einer kreativen Runde kann jetzt ein Brainstorm erfolgen, bei dem möglichst viele Fragen entstehen sollen. Danach kann man sich, falls gewünscht auf ein Fragen-Thema einigen. Die gefundenen Fragen können dann umgeschrieben werden und an das Thema angepasst werden: z.B. könnte man "Wer hat dich am meisten unterstützt" bei einem Karibik- oder Insel-Motto in "Wer war dein Rettungsring?" umschreiben.

Kurze Steckbrieffragen

Beliebt sind auch kurze Ja/Nein-Fragen oder Fragen der Art "Sonne oder Regen?". Allerdings muss man auch hier von einigen mit Romanen rechnen. Gut, dass man bei YAK die Zeichenanzahl der Antwort begrenzen kann!

Um bei Fragen wie "Sonn oder Regen?" zu verhindern, dass die Antwort kürzer als die Frage ist, kann man Symbole für Fragen einführen (z.B. eine kleine Sonne und ein paar Regenwolken) und diese einmal in einer Legende erklären. Damit spart man Platz, der auf einer Steckbriefseite immer dringend gebraucht wird

Umfang und Anzahl der Fragen

Jede Frage sollte mit einem Satz beantwortbar sein, viele Mitschüler haben keine Lust zu viel Zeit auf den Steckbrief zu verwenden. Auch die Anzahl der Fragen sollte sich im Rahmen halten. Natürlich sollten es mehr als drei Fragen sein, sonst lohnt sich ja der Aufruf zum Steckbriefausfüllen nicht. Dennoch sollte bei spätestens 20 Fragen Schluss sein, immerhin muss das ganze ja auch abgedruckt werden!

Und das ist der Knackpunkt: Sind erstmal ein Haufen Fragen gefunden worden, sollte man den Steckbrief einmal probeweise layouten, also aufs Papier bringen. Das muss gar nicht schön aussehen, es geht nur darum, wieviel Platz realistischerweise zur Verfügung steht. Beim Layouten auch nicht vergessen: die Steckbriefbilder und die Grüße der Mitschüler (oder kommen die auf eine eigene Seite?).

Dieses Probelayout kann mit Stift auf Papier geschehen, genauer und realistischer geht es aber direkt am Rechner. Dazu muss kein InDesign ausgepackt werden, Word reicht für das Rumprobieren auch. Wieviele Fragen passen auf eine DinA4-Seite, wenn das Steckbriefbild mindestens 15cm hoch sein soll und die Schriftgröße nicht kleiner als 11pt ist?

Natürlich könnt ihr auch einfach mehr Fragen stellen, als ihr später abdrucken werdet, aber das könnten euch eure Mitschüler, die in die Beantwortung Zeit investiert haben, übel nehmen. Besser vorher planen, als später Fragen aussortieren!





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