Layout der Abizeitung
Desktop Publishing Programme
Welche Layout-Programme gibt es und wie macht man einen YAK-Import der Daten? Antwort findest du bei Desktop Publishing Programme. Mehr zum Export in DTPs.
Best Practices - Best Results!
Egal welches Programm man für das Layouten verwendet, man sollte einige wichtige Punkte beachten. Sei es aus ästhetischen oder aus rein praktischen Gründen oder weil man einfach einige Standards beachten muss, damit die Abizeitung so wie man sich es vorstellt aus dem Druck kommt.
Ästhetisches
- Titelbild
Das Titelbild der Abizeitung ist das Aushängeschild der gesamten Zeitung. Es sollte ansprechend sein und idealerweise etwas mit dem Abimotto zu tun haben.
- Schriftarten
Es gibt viele schöne Schriftarten und sicherlich hat jeder eine, die er besonders mag. Trotzdem sollte man nicht mehr als drei Schriftarten in der Abizeitung verwenden und keine davon sollte Comic Sans sein. Für längere Fließtexte empfiehlt es sich einen Schriftart mit Serifen zu benutzen (also eine Schriftart mit kleinen Strichen an den Enden von Buchstaben, die die gedachte horizontale Linien nachempfinden), da so eine Schriftart die Lesbarkeit erhöht. Bei der Auswahl kann man sich ruhig Zeit lassen und etwas rumexperimentieren, immerhin wird eine Schriftart die Abizeitung dominieren. Eine sorgsam ausgewählte Schriftart könnte als eine Art Corporate Font, also als eine Schriftart, die ihr für alle Abiveranstaltungen verwendet (z.B. auch auf Party-Flyern), dienen.
Praktisches
- Masterseiten
Eine Masterseite ist eine Seite außerhalb der normalen Seiten und enthält Elemente, die auf mehr als einer Seite immer an der gleichen Stelle stehen sollen. Man kan diese Masterseiten dann auf normale Seiten anwenden. Ein Beispiel dazu ist z.B. die Seitenummerierung (siehe weiter unten). Mit Masterseiten kann man sich viel Arbeit sparen, da Änderungen am Master automatisch auf alle Seiten, für die der Master gilt, angewendet werden. Man kann viele verschiedene Master anlegen und auch Masterhierarchien erstellen (also Master, die voneinander erben). Z.B. könnten Seiten mit Rubriküberschriften einen Rubrikmaster haben.
- Seitennummerierung
Eine vernünftige Seitennummerierung hinzukriegen ist keine Zauberei und etwas wirklich praktisches, wenn man Ordnung halten will. Die Seitennummerierung wird auf einer Masterseite angegeben, das ist bei weitem das einfachste. Dabei kann man angeben, wo die erste Seite sein soll (die Seitenzahl 1 sollte beim Aufschlagen der Abizeitung rechts sein). Seiten, die keine Seitenzahl zeigen sollen (aber trotzdem als eine Seite zählen) erhalten dann einfach nicht den Seitenzahlen-Master.
- Dateiformate: Texte
Wenn ihr Berichte oder Artikel einsammelt, dann kriegt ihr die vermutlich im Word-Format (*.doc). Das bringt euch aber generell mal gar nichts, weil ihr euch vermutlich eh nicht an die im Word-Dokument verwendete Formatierung, Schriftart, -größe etc. halten werdet. Ihr braucht eigentlich nur den reinen Text, den ihr dann selber, nach eigenen Vorstellungen formatieren könnt. YAK bietet daher zum Texte sammeln auch nur ein einfaches Textfeld an ohne jegliche Formatierungsmöglichkeiten. Wenn ihr Text aus einem Word-Dokument in ein Layoutprogramm übernehmt, wird das Layout-Programm möglicherweise versuchen, die Formatierungen zu übernehmen, was aber oft nur halb klappt und auch meist gar nicht erwünscht ist. Texte lassen sich also am einfachsten in ganz simplen Textdateien (*.txt) sammeln. Schön soll es ja erst in der Abizeitung aussehen, vorher soll es nur einfach sein.
- Dateiformate: Bilder
Bilder können bei YAK nur in zwei Formaten abgegeben werden: JPG und PNG. Dazu sollte man sagen, dass PNG bevorzugt wird. Das PNG-Format unterstützt lossless compression, also verlustfreie Kompression. Das bedeutet, dass die Dateigröße zwar kleiner wird, das Bild aber immernoch die gleiche Qualität hat. Das JPG-Format kann das nicht, die Qualität lässt nach, was bei größflächigem Abdrucken auch sichtbar wird. Wenn im JPG-Format gespeichert werden soll und man die Quailtät angeben kann, sollte mind. 80 % angegeben werden, um die Qualität einigermaßen zu erhalten. Es gibt noch viele andere Formate, die sich eignene (z.B. *.tiff). Das GIF-Format eignet sich eher weniger, da es kleinere Farbpaletten unterstützt, die ggf. verwendet werden und dann sieht das Bild dementsprechend seltsam aus.
Es gibt auch Quelldateien von Bildern, z.B. *.ps für Photoshop. Die sollte man natürlich nach Möglichkeit behalten, da man damit ein Bild besser bearbeiten kann. Zum Verschicken eignet es sich allerdings meist weniger, da die Dateigröße sehr schnell sehr groß werden kann.
Wenn es ein Abi-Logo gibt oder sonst eine Grafik, die in unterschiedlichen Größen verwendet wird, sollte man darauf achten, dass sie entweder immer aus einer Quelldatei erzeugt wird oder am Besten direkt in einem vektorbasierten Format wie *.svg vorliegt. Vektorbasierte Dateien speichern nicht die einzelnen Punkte eines Bildes, sondern die Linien, Farben und Strukturen des Bildes. Daher kann man aus Vektorgrafiken beliebig große Bilder machen, ohne dass sie pixelig werden.
Standards
- Seitenanzahl durch zwei oder vier teilbar
Die Seitenanzahl mit oder ohne Umschlag (= 4 Seiten: Außenseiten und vordere und hintere Innenseite) der Abizeitung muss durch 2 teilbar sein, bei Klammerheftung sogar durch 4 teilbar. Das liegt daran, dass auf Bögen gedruckt wird, auf die jeweils 4 Seiten passen. Hat man eine Seitenanzahl, die man nicht durch 4 teilen kann, dann werden zusätzliche leere Seiten in der Abizeitung erscheinen. Daher wenn alle Seiten drin sind, unbedingt nachzählen und wenn Seiten zu einer "Vierteilung" fehlen, einfach extra Seiten selber einfügen, z.B. für handgeschrieben Grüße o.ä.
- Bilder in 300 dpi
Alle Bilder in der Abizeitung sollten mit 300dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll) eingefügt werden, das machen die meisten Layoutprogramme aber automatisch. Das bedeutet aber konkret: nach dem Einfügen kann man ein Bild zwar verkleinern, aber nicht mehr vergößern. Beim Vergrößern müssen Pixeldaten interpoliert werden (also quasi dazugerechnet werden) und dann wird das Bild und letztlich der Ausdruck pixelig. Auch beim Scannen sollte auf die Einstellung 300 dpi geachtet werden.
YAK unterstützt für die Steckbriefbilder einen automatischen dpi-Check. Dazu muss die ungefähre Größe in cm, die das Bild gedruckt haben soll angegeben werden. Dann wird nach dem Hochladen des Bildes überprüft, ob es in der nötigen Auflösung vorliegt.