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Abizeitung als eBook

Wieso und wozu ein eBook?

Ein eBook (elektronisches Buch) ist die digitale Version eines Buches, meist als PDF-Datei. Die Abizeitung erscheint oft neben der Druckausgabe auch als eBook. Dafür gibt es viele Gründe:

  • Die Druckversion war schwarz-weiß (ist billiger), aber da digitale Farbe nichts kostet, kann man das Abibuch digital in Farbe herausgeben.
  • Abizeitungen verliert man, es kommt Kaffee drauf, sie vergilben: das eBook kann in einem E-Maileingang oder auf einem Server Jahre überdauern ohne Qualität zu verlieren und ist, wenn man noch mal stöbern möchte, sofort zur Hand bzw. auf dem Bildschirm
  • Die Druckauflage ist begrenzt, aber vielleicht haben noch mehr Leute Interesse daran, was in eurer Abizeitung steht. Wenn sowieso alle Exemplare verkauft wurden, könnt ihr ein eBook online stellen, damit z.B. die Stufe unter euch sich davon inspirieren lassen kann. Ein Nachdruck der Abizeitung lohnt sich in den meisten Fällen nicht, daher ist das kostenlose Verteilen auch nicht gegen irgendwelche kommerziellen Interessen gerichtet.

Erstellung eine eBook

Layout-Programme exportieren ihr Werk in PDF-Dateien. Für die Erstellung der PDF gibt es viele mögliche Einstellungen. Manche Layout-Programme bieten auch Profile an, also eine gespeicherte Ansammlung von Einstellungen. Darunter findet sich meisten auch ein eBook-Profil oder eBook-ähnliches Profil.

Folgendes unterscheidet ein eBook von einem normalen Print-PDF:

  • Das eBook muss die enthaltenen Bilder nur auf Bildschirmen anzeigen und diese stellen meistens nur 72 dpi dar. Es gibt also keinen Grund die Bilder mit Druckqualität von 300 dpi zu speichern.
  • Die Dateigröße ist viel kleiner, wegen der schlechteren Auflösung der Bilder und zusätzlicher Komprimierung. Ein Print-PDF das vielleicht 90 MB groß ist, wird so schnell zu "nur" noch 20 MB.
  • Das eBook enthält ein virtuelles Inhaltsverzeichnis. Das ist keine extra Seite, sondern Informationen, die extra gespeichert werden und sich z.B. als Seitennavigation beim PDF-Lesen einblenden lassen. Wenn es ein richtiges Inhaltsverzeichnis gibt, dann kann man dieses mit Links zur verwiesenen Seite versehen, so dass man per Klick direkt dort hin springen kann.

Um ein eBook zu erstellen solltet ihr also entweder ein vorhandenes eBook-Profil beim Export nutzen oder eins anlegen, welches die Dateigröße möglichst kleinhält und zusätzliche PDF-Features wie eingebettete Links erlaubt.

Wie das mit den einzelnen Layout-Programmen funktioniert, wird demnächst erklärt.

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